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    • Zinssatz ab 4,95%
    • Kreditsumme von 2.500 € - 50.000 €
    • einfacher Onlineantrag

Zu den eher selten genutzten Varianten einer Immobilienfinanzierung gehört das Fremdwährungsdarlehen.
Bei dieser Finanzierungsform wird ein Immobilienkredit statt in Euro in einer fremden Währung genutzt. Dafür werden in erster Linie der Schweizer Franken oder der Japanische Yen verwendet.
Bei der Darlehensaufnahme wird der Kreditbetrag sofort in Euro konvertiert. Die Refinanzierung wird jedoch immer in der Währung geleistet, in der ursprünglich aufgenommen wurde.
Dafür müssen Devisen gekauft werden, die dann unter bestimmten Umständen Zins- und Kursschwankungen unterliegen.
Die meisten Fremdwährungsdarlehen werden als endfällige Finanzierungsvariante angeboten. Dann müssen während der Laufzeit lediglich Zinsen an den Geldgeber gezahlt werden. Für den Tilgungsanteil wird ein sogenannter Tilgungsträger eingesetzt, der am Ende der Laufzeit eine Kapitalrückzahlung garantieren soll.
Wer dieser Finanzierungsvariante den Vorzug gibt, spekuliert damit, dass sich durch die Aufnahme in einer fremden Währung die Möglichkeit ergibt, günstige Kapitalmarktbedingungen nutzen zu können.
Auf diese Weise sind Zinsvorteile möglich, sodass sich die Zinsen während der Laufzeit verringern können. Vergrößert wird dieser Vorteil durch eine günstige Wechselkursentwicklung.
Aber dem Darlehensnehmer werden nicht nur Vorteile offeriert. Man sollte immer im Auge behalten, dass Fremdwährungsdarlehen auch Risiken beinhalten, die nicht vorhersehbar sind. Denn gerade ungünstige Wechselkursentwicklungen bewirken, dass ein Zinsvorteil schnell aufgezehrt sein kann.
Die Zinsen für ein Fremdwährungsdarlehen werden meist nur über einen kurzen Zeitraum festgeschrieben. Damit läuft der Darlehensnehmer Gefahr, dass sich die Zinsen während der vereinbarten Laufzeit erhöhen können. Jedoch bieten kurze Zinsbindungen auch die Chance, schnell zu einer kostengünstigeren Darlehensform wechseln zu können.
Der wirtschaftliche Erfolg eines Fremdwährungsdarlehens hängt maßgeblich von unkalkulierbaren Entwicklungen ab und der Darlehensnehmer, der einer fremden Währung den Vorzug gibt, spekuliert immer auf einen Wertverlust der fremden Währung oder einen stabilen Wechselkurs.
Um gegen finanzielle Unwägbarkeiten gewappnet zu sein, sollte der Darlehensnehmer über eine ausreichend große Menge an eigenen Mitteln verfügen, um Finanzierungslücken schließen zu können, wenn der gewählte Tilgungsträger nicht ausreicht, um endfällig tilgen zu können.
Die Auswertung des individuellen Chancen- Risiko- Profils gehört zu den Voraussetzungen, bevor sich der Darlehensnehmer für ein Fremdwährungsdarlehen entschließt. Dabei sollten nicht nur die Chancen Beachtung finden. Stark sicherheitsorientierten Darlehensnehmern ist daher zu empfehlen, weniger risikobehafteten Varianten den Vorzug zu geben.

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